Embodyourself

 Wir bewegen Dich.

Lisa Waas

Mediatorin | Coach | Tanztherapeutin

Sprache vs. Körper?

Es gibt zwei ganz unterschiedliche Erfahrungsstränge für mich, die lange für mich parallel meine Arbeit mit Menschen bestimmten. Im ersten – im Coaching, bei  der Moderation, der Mediation und der Supervision – stand das gesprochene Wort im Mittelpunkt.

Im zweiten sah das dann ganz anders aus: Meine  Humortrainings mit dem Titel „Mit Humor aus der körperlichen Erstarrung“  forderte und förderte ich den Mut, sich körperlich zu zeigen, Alltagssituationen mit bewegten Über- und Untertreibungen herauszuarbeiten,  versteckte, aber durchaus antreibende und sogar selbstschädigende Muster ans Licht in Bewegung zu bringen. Manche Veränderungen in der inneren und äußeren Haltung der Teilnehmenden wurden wirklich augenfällig…Und ich begann mit (Ausbildungs-)Gruppen und Teams, bei (mediativen) Teamentwicklungen und Konfliktklärungssystemen zunehmend im Raum zu arbeiten, aber immer noch sehr „stand-haft“.

Irgendwann habe ich diese Dichotomie in meiner Arbeit nicht mehr so ausgehalten. Gerade bei meinen MediationsteilnehmerInnen, denen im Konfliktgeschehen häufig die „erwachsene“ Körperkontrolle abhanden gekommen ist, habe ich allerhand zu sehen bekommen…. Jedoch konnte das  im Beratungsprozess  nur sehr indirekt angesprochen werden, da  die Körpersprache nicht gewollt und – im Sinne von Kontrollverlust – sehr schambesetzt war.

 

Tanztherapie

Die Lösung meines inneren Konflikts war die Teilnahme an einer vierjährigen systemischen Tanztherapieausbildung. Dies hat mein eigenes Körpererleben und sowie  den Zugang zu ganz neuem Wissen und Zusammenhängen zwischen seelischen und körperlichen Prozessen enorm erweitert.

Übergangsrituale haben für mich seit meinem Ethnologiestudium stets einen wichtigen Bezugsrahmen dargestellt, um die unterschiedlichen Stufen im Veränderungsprozess gut  zu erfassen.

Worte, innere und äußere Bewegung, Richtungen und Dimensionen im Raum, Rhythmen, Berührungen indirekt über Medien und direkt – auch und im besonderen Maße durch Musik und Stimme – all diese bewegenden und berührenden alle Sinne umfassenden Möglichkeiten haben die Wirksamkeit meiner Arbeit enorm erweitert.

Barbara Birner, die mich in meiner eigenen Tanztherapie-Ausbildung mit ihrer Gesamtheit aus Beobachtungsgabe, kluger Diagnostik und einfühlenden, mutmachenden und inspirierenden Erfahrungsanreizen so berührt hat, wird auch Ihnen auf Ihrem Weg in ein erweitertes Angebotsspektrum Ihrer Arbeit mit Menschen eine wunderbare Weggefährtin sein.

 

 

Barbara Birner

Dipl.-Psychologin | Ausbilderin Tanztherapie

Background

Ich komme aus einer bäuerlichen Tradition. Als gelernte Friedhofsgärnterin war ich zunächst mehr unbewusst mit dem Thema „Übergänge“ in Kontakt. Bewusst wurde mir das Thema „Übergänge“ immer mehr im Tanz und im Tanz als Ritual.

Meine Berufung als „Übergangsbegleiterin“ verstehe ich deshalb so, dass der Körper einen Raum bekommt, wo er wertfrei „sprechen“ kann. Im Tanz und in der Bewegung wird dieser Raum als weiser Ort erfahren, der alle Schätze zur Heilung in sich trägt.

Christine Caldwell, eine meiner wichtigsten Wegbegleiterinnen,  hat dafür den Begriff „bodyfulness“ geprägt.

Mehr über meine Arbeit erfährst Du auch auf meiner movimento-website

 

 

Vita

Als Diplom Psychologin war ich fast 20 Jahre im Fachdienst der Jugendhilfe tätig.  In der eigenen Praxis liegt der Schwerpunkt auf der Begleitung von Menschen (großen und kleinen) in Übergangssituationen. Immer dann, wenn uns alte Verhaltensmuster oder traumatische Erlebnisse am Wachstum hindern und wir „feststecken“, öffnet der Weg über den Körper, Bewegung und Tanz neue Erfahrungs- und Spielräume.  

Seit mehr als 15 Jahren bilde ich Tanztherapeutinnen aus.  In diesem Jahr habe ich die Ausbildungsleitung am EZETTHERA in München übernommen. An der SRH Hochschule Heidelberg habe ich einen Lehrauftrag für „Moving Cycle“ im Rahmen des Masterstudiengangs für Tanztherapie.

Psychotherapieausbildungen

  • Diplom Psychologin mit klinischem und pädagogischen Schwerpunkt (Universität Trier)
  • Systemische Tanztherapeutin, Ausbilderin, Lehrtherapeutin, Supervisorin (Berufsverband der TanztherapeutInnen Deutschlands BTD)
  • European Certificate of Psychotherapy
    Staatlich geprüft und zugelassen als Fachtherapeutin für Psychotherapie (nach dem Heilpraktikergesetz)

Spezifische Weiterbildungen

  • Brainspotting (Dr. David Grand, zertifizierte Brainspotting-Therapeutin)
  • Generation Code (Sabine Lück und Ingrid Alexander)
  • Traumatherapie (u.a. Anne van den Boom, Thomas Harms)
  • Kestenberg Movement Profile, zertifizierter KMP Notator (Susan Loman, Antioch University New England)
  • Moving Cycle, zertifizierter  Moving Cycle Practitioner (Christine Caldwell, PhD, ADTR, Naropa University ,Boulder)
  • Fachberaterin für Emotionelle Erste Hilfe (Thomas Harms, Bremen)
    Pädagogin für kreativen Tanz (Projekt Kreativer Tanz, FMZ, München)
  • Mehr über meine Arbeit erfährst Du auch auf meiner movimento-website

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